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ISEK Untenende - Planungsbüro untersucht das Untenende

Am Mittwoch, 22. Januar, ist die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Papenburg und dem Planungs- und Ingenieurbüro Sweco im Rahmen der Städtebauförderung angelaufen. Die Stadt Papenburg möchte sich mit dem Stadtteilzentrum des „Untenendes“ bewerben, um zukünftig Fördergelder für die städtebauliche Entwicklung dieses Bereiches zu erhalten.

Voraussetzung für die Beantragung der Fördermittel ist die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). In einem ISEK wird ein konkretes Gebiet zunächst im Bestand analysiert und auf dieser Grundlage ein Zielsystem mit konkreten Handlungsschwerpunkten beschrieben. Hierzu werden unter anderem bei der Durchführung öffentlicher Workshops, die wesentlichen Merkmale sowie die Stärken und Schwächen des Areals erfasst, im gesamtstädtischen Kontext betrachtet und städtebauliche Entwicklungsziele und -maßnahmen erarbeitet. Es bildet somit die Grundlage für die Modernisierung und Neugestaltung dieses Bereiches.

Lärmaktionsplan - Straßenverkehrslärm

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat mit dem Erlass vom 16.04.2018 alle von einer notwendigen Lärmkartierung betroffenen Gemeinden zur Lärmaktionsplanung aufgefordert (Grundlage hierfür ist Art 8 der EU-Richtlinie 2002/49/EG.

Die „Zentrale Unterstützungsstelle Luftreinhaltung, Lärm und Gefahrenstoffe – ZUS LLG“ im Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat Papenburg als von Straßenverkehrslärm betroffene Gemeinde eingestuft.

Der Bericht zum Lärmaktionsplan liegt jetzt vor und kann hier im PDF-Format, sowohl als Kurzfassung, als auch als Langfassung mit Kartenteil im Anhang heruntergeladen werden.

Integriertes Entwicklungskonzept Aschendorf

Die Entwicklung in Aschendorf zeigt, dass die städtebaulichen Siedlungsentwicklungen der vergangenen Jahre Früchte tragen und in einem bedarfsgerechten Umfang maßvoll weiterentwickelt werden sollten. Da die Attraktivität einer Stadt zur Bindung an den Wohnstandort beiträgt, muss in Aschendorf bezogen auf die Innenstadt ein Konzept erstellt werden, dass sich mit den Leerständen und dem zunehmenden Funktionsverlust auseinandersetzt. Daher strebt die Verwaltung die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" an. Hier gibt es das gesamte Entwicklungskonzept ISEK als PDF-Download.

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme „Aschendorf Zentrum“ wurde die Einrichtung eines Verfügungsfonds beschlossen. Dadurch sollen Maßnahmen begleitet und verstärkt werden, die sowohl zur Standortaufwertung sowie zur Stärkung des Stadtteilzentrums beitragen. Zudem soll eine Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzmittel erzielt werden.

Weiterhin ist durch die beschlossene Modernisierungsrichtlinie die Förderung von privaten Maßnahmen der Instandsetzung und der Modernisierung von Ortsbild prägenden Gebäuden (einschließlich der energetischen Erneuerung) sowie auf Grundstücke mit fehl- oder mindergenutzten Gebäuden, i.d.R. gewerblichen Leerstand, möglich.

Ansprechpartner für weitergehende Fragen ist die BauBeCon Sanierungsträger GmbH, Sanierungsbeauftragter der Stadt Papenburg, Büro Osnabrück, Herr Bernd Caffier, (Telefon: 0541/ 93933211 – E-Mail: bcaffier(at)baubeconstadtsanierung.de) oder Herr Christopher Prien (Telefon 0541/ 93933217 - E-Mail cprien(at)baubeconstadtsanierung.de).

Aschendorf, Rhede, Lehe und Herbrum

Gemeinsam haben sich Aschendorf, Herbrum (Stadt Papenburg), Rhede (Ems) und Lehe (Samtgemeinde Dörpen) unter dem Motto "Gemeinsam aktiv für die Zukunft!" auf den Weg gemacht, um die Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam anzugehen. Dabei sind Herausforderungen bei den Themen "Medizinische Versorgung/Pflege", "Nahversorgung/Leerstand", "Jugend/Familie" und "Siedlungsentwicklung" beleuchtet und erste Lösungsansätze erarbeitet worden. Daraus konnten konkrete Maßnahmen und Projekte abgeleitet werden, für die bereits Fördergelder beantragt wurden und auch zukünftig noch beantragt werden sollen. Hier gibt es das gesamte Konzept "Gemeinsam aktiv für die Zukunft" mit der entsprechenden Fortschreibung als PDF-Download.

Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende

Das „Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015“ stellt die planerische städtebauliche Entwicklung des Stadtteils dar. Das Konzept beinhaltet eine Darstellung der Maßnahmen, die in der Vergangenheit realisiert werden konnten und zum anderen Ziele, die noch angestrebt werden. Das Struktur- und Entwicklungskonzept thematisiert zum einen das gesamte Obenende mit Unterpunkten, wie Verkehr, Wohnen, Gewerbegebiet Flachsmeerstraße, Gemeinbedarfseinrichtungen, Freizeit und Erholung , die Entwicklung des Stadtwaldes und der Erhalt der Hochmoor - Kulturlandschaft.

Zum anderen wird der Kernbereich Obenende, d.h. der Bereich zwischen dem Erste – Wiek – Kanal und dem Bethlehemkanal genauer betrachtet. Themen sind beispielsweise die Sanierung Alter Turm, die Entwicklung und Gestaltung des Michaelisplatzes/ “Töllers Gartens“, die Umgestaltung eines Abschnitts des Splittings, die Umgestaltung der Umländerwiek links oder die Wegesituation um die Michaelschule. Der Michaelisplatz befindet sich nordwestlich an der Umländerwiek und zieht sich als Grünflächen („Töllers Garten“) in nordwestlich Richtung bis zur Straße Splitting weiter.

Zur Neugestaltung Michaelisplatz/ „Töllers Garten“ sowie zur Umgestaltung der Wege- und Busbahnhofsituation an der Michaelschule wurden Entwürfe erstellt. Das Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende wurde der Öffentlichkeit am 16.06.2015 im städtischen Bauausschuss vorgestellt. Es dient als Grundlage für zukünftige Planungen am Obenende. Das Konzept gibt es hier als PDF-Download.

Ihr Ansprechpartner
Strentzsch, Christian
Fachbereich Planen/Umwelt (B4)
phone 04961 82256
print 04961 8259256
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