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Winterpause auf Gut Altenkamp!

Das Ausstellungszentrum ist bis April 2023 für Besucher geschlossen. Im April öffnet das Gut Altenkamp wieder seine Tore mit der Ausstellung "Duckomenta".

2023 Literatur und Konzerte im Herrenhaus

Der Vorverkauf für das Literatur- bzw. Konzertpaket startet ab sofort. Die beiden Serien können vergünstigt im Paket gebucht werden. Der Paketpreis für die Literatur- bzw. Konzertserie beträgt 50,- € bzw. 65,- €.

Die Karten können nach telefonischer Anmeldung unter 04961 82 339 oder per E-Mail an marco.malorny@papenburg.de im Ausstellungszentrum Gut Altenkamp erworben werden.

Sa., 18.02.2023, 17 Uhr Duo Amabile - Fernweh

Eine musikalische Weltreise mit Akkordeon und Klarinette.

Das „Duo Amabile“, bestehend aus Anna-Katharina Schau (Akkordeon) und Paula Breland (Klarinette), gründete sich im Sommer 2016. Das Akkordeon und die Klarinette – auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Besetzung. Die Kombination Klarinette und Akkordeon bietet eine unerschöpfliche Palette an Klangfarben, die sich hervorragend für eine musikalische Weltreise eignet. In diesem Konzert gibt das Duo einen Einblick in die Opernwelt Italiens und in die Barockzeit Mitteleuropas. Erleben Sie den Zauber der Nordlichter Finnlands sowie leidenschaftlichen Tango aus Südamerika und begleiten Sie die Musiker auf einen Abstecher in die Jazzwelt Nordamerikas.

Gefördert durch die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrates.

Foto: studioline photography

Sa., 18.03.2023, 17 Uhr, Jan Böttcher - Das Rosen-Experiment

Der Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher macht in seinem neuen Roman eine Zeitreise in das Berlin der 1920er-Jahre: Im Stadtschloss an der Psychologischen Fakultät widmet sich die hochbegabte Doktorandin Zenia gemeinsam mit ihrem Professor Zadek und einer Kellnerin der Erforschung der Seele. In ihrem bahnbrechenden Rosen-Experiment untersucht sie Affekte wie Wut und Ärger und revolutioniert ihr Fach. Doch je tiefer Zenia forscht, desto stärker sind auch die Gefühle, die sie als Wissenschaftlerin und Jüdin auf sich zieht. Wohin mit der Liebe, wenn man gleichzeitig ausgegrenzt wird? Ein glänzender Roman, der eine flirrende Zeit spiegelt – ganz nah am Seelenzustand der Gegenwart.

Foto: Urban Zintel

Sa., 15.04.2023, 17 Uhr Marsyas Baroque - L'Apothéose de Corelli

Das Ensemble für Alte Musik Marsyas Baroque wurde 2018 nach einer musikalischen Zusammenarbeit bei dem Festival für Alte Musik Trigonale (Österreich) gegründet. Mit seinem breiten Repertoire an virtuosen Werken des 17. und 18. Jahrhunderts ist Ensemble bereits in Österreich, Deutschland und in den Niederlanden aufgetreten. Im Mittelpunkt des Konzerts steht der italienische Komponist Arcangelo Corelli (1653-1713). Corelli wurde schon zu Lebzeiten wie ein Popstar gefeiert. Seine Musik wurde nicht nur zum Sinnbild des italienischen Stils, sie hatte weitreichenden Einfluss und wurde in ganz Europa imitiert. In Frankreich war es François Couperin, der ihn in seinem Werk L'Apotheose de Corelli unsterblich machte.  Mit tiefgründigen Werken von, über und um Corelli u.a. auch von Telemann, Bach und Vivaldi, lässt Marsyas Baroque die Unsterblichkeit seiner Musik in diesem Programm Klang werden.

Gefördert durch die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrates.

Foto: FoppeSchu

Sa., 13.05.2023, 17 Uhr Roland Kaehlbrandt - Deutsch - Eine Liebeserklärung

Ein geflügeltes Wort sagt, das Leben sei zu kurz, um Deutsch zu lernen. Ganz falsch! In diesem Buch zeigt Roland Kaehlbrandt anhand von zehn sympathischen und handfesten Vorzügen, wie gut die deutsche Sprache tatsächlich gebaut und wie zugänglich sie deshalb ist. Praktische Beispiele und viel Humor begleiten uns auf diesem kenntnisreichen Streifzug durch die liebenswerten und nützlichen Eigenschaften einer alten und zugleich hochlebendigen, wunderschönen Sprache.

Roland Kaehlbrandt (* 1953) ist Honorarprofessor für Sprache und Gesellschaft an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Er ist auch Mitglied des Kuratoriums der Landesstiftung Miteinander in Hessen und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Foto: Philipp Kaehlbrandt

Sa., 17.06.2023, 17 Uhr Octavians - Goldene 20er

Die Octavians gehören zu den bekanntesten Vokalensembles Deutschlands. Sie sind mehrfache Preisträger verschiedener A-cappella-Wettbewerbe und zeichnen sich durch ihren homogenen Klang und ihre musikalische Vielseitigkeit aus. Das Repertoire der Octavians umfasst geistliche und weltliche A-cappella-Werke aus über acht Jahrhunderten von den Anfängen der Mehrstimmigkeit bis zum zeitgenössischen Jazz und Pop. Die Octavians bringen in ihren Konzerten die Vielseitigkeit der A-cappella-Musik zu Gehör. Von Palestrina bis zu den Beatles, von den Comedian Harmonists bis zu den King’s Singers, zum Repertoire der Gruppe gehören neben Madrigalen auch traditionelle, romantische und nicht zuletzt zahlreiche humoristische Stücke aus über 700 Jahren Musikgeschichte sowie eigens komponierte Lieder.

Dieses Konzert findet im Heimathaus Aschendorf statt.

Sa., 15.07.2023, 17 Uhr Stephan Schäfer & Giedre Siulyte - Provence - Literaturkonzert

Die faszinierende Kulturlandschaft zwischen Rhônetal, Mittelmeer und Seealpen ist ein mythisches Land, das die Natur zum Leuchten bringt. Mit seinem magischen Licht war sie nicht nur von jeher Anziehungspunkt für Maler und Philosophen, sondern findet auch in der Literatur und Musik ihren Widerschein.

So treffen hier u.a. Texte von Alphonse Daudet, Frederic Mistral, Joseph Roth und Peter Handke auf romantisch-impressionistische Meisterwerke für Harfe solo von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Gabriel Pierné und Camille Saint-Saëns.

Foto: SeelHammesfahrt GbR

Sa., 19.08.2023, 17 Uhr Klarinettentrio Schmuck - Klassik bis Jazz

In der Zeit ihres Studiums an der Hochschule für Weimar hat sich das junge Geschwisterduo Sayaka und Yumi Schmuck mit Oliver Klenk zu einem Klarinettentrio zusammengeschlossen.

Das Trio tritt in der ungewöhnlichen Kombination Klarinette/Bassetthorn/Baß-Klarinette/Es-Klarinette auf.

Das Programm des Trios reicht von Klassik über Jazz bis zur Moderne. Das Trio ist mit rund 40 Konzerten im Jahr deutschlandweit präsent und die musikalischen Darbietungen werden durch eine informative und humorvolle Moderation ergänzt. Auf dem Programm stehen bekannte Melodien der Klassik über Filmmusik und Tango bis zu bekannten Jazz-Standards.

Sa., 16.09.2023, 17 Uhr Henrik Siebold - Inspektor Takeda und das schleichende Gift

Henrik Siebold ist das Pseudonym des deutschen Journalisten und Schriftstellers Daniel Bielenstein. Seinen Durchbruch schaffte er mit seiner Kriminalreihe, in deren Mittelpunkt der japanische Inspektor Kenjiro Takeda steht. „Inspektor Takeda und das schleichende Gift“ ist bereits der sechste Band der Krimi-Reihe. Ein stadtbekannter Rechtsanwalt ist in seiner Villa getötet worden. Schnell steht sein letzter Mandant unter Verdacht: ein berühmter Schauspieler, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Doch dann weisen die Spuren plötzlich in die ferne Vergangenheit: zu einem Mord an einem Mädchen, in das der Anwalt als Jugendlicher verliebt war. Und noch jemand war damals in den Fall verwickelt – der regierende Bürgermeister von Hamburg.

Foto: Doerte-Hoffmann

Sa., 21.10.2023, 17Uhr Trio Klangschmelze - Carl Philipp Emanuel Bachs Empfindungen

Von Musikern und Musikfreunden hört man immer wieder den Satz: „Bach ist der Größte.“ Welcher Bach? Während Johann Sebastian, der heute als der „Große Bach“ gefeiert wird, nach seinem Tod fast vergessen wurde, galt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sein dritter Sohn Carl Philipp Emanuel, der das Musikleben beim württembergischen Herzog Carl Eugen und beim preußischen König Friedrich II, vor allem aber in Hamburg maßgeblich bestimmte, als der bedeutendste Bach. Das Konzert im Heimathaus Aschendorf widmet sich der Bach’schen Vater-Sohn-Beziehung, und stellt einen Carl Philipp Emanuel vor, der das väterliche Erbe hochschätzt, aber seine eigene Musik „als Sprache der Empfindungen“ definiert und musikalische Fantasien mit kantabler Melodik auslebt.

Foto: Daniel Hammelstein

Sa., 18.11.2023, 17 Uhr Klaus Modick - Fahrtwind

Die BRD in den Siebzigern. Während an den Universitäten die Revolution geprobt und bundesweit nach der RAF gefahndet wird, packt ein junger Mann seinen Rucksack, greift seine Gitarre, lässt das spießige Elternhaus hinter sich und bricht auf zu einem Roadtrip gen Süden.

Ohne Geld und Plan schlägt sich der selbsternannte Taugenichts durch, trifft auf schräge Vögel, hoffnungslose Romantiker, zwielichtige Rocker, Hippies und die große Liebe, spielt als Troubadour im Batikshirt groß auf, entdeckt die magische Welt der Pilze, das unvergleichliche Licht Italiens und die unermessliche Freiheit der Straße. Unfreiwillig wird er dabei zum Protagonisten eines raffiniert eingefädelten Verwirrspiels, das die Grenze zwischen Tag und Traum auf märchenhafte Weise verschwimmen lässt.

Foto: Stephan Meyer_Bergfeld

Gut Altenkamp

Reichhaltig ausgestattet und künstlerisch effektvoll durchgeformt schuf der Architekt Peter Pictorius das Herrenhaus Altenkamp 1728-1732 im holländisch-norddeutschen Barockstil mit einem imposantem Lustgarten als Sitz für den emsländischen Drosten.

Nach dem Erwerb 1981 und der Renovierung des Baudenkmals durch die Stadt Papenburg dienen die repräsentativen Räume als überregionales Ausstellungszentrum für kultur- und kunsthistorisch herausragende Ausstellungen.

Kontakt

Ausstellungszentrum Gut Altenkamp
Am Altenkamp 1
26871 Aschendorf
Telefon:
04962/6505 oder 04961/82340
gut-altenkamp@papenburg.de 
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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr
Montags geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 €
Auszubildende, Studenten: 3,50 €
Kinder 1,50 €