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Betrieb im Ausstellungszentrum

Ausstellungszentrum Gut Altenkamp ist für Besucher wieder geöffnet!

 

Liebe Besucher*innen,

für den Ausstellungsbesuch gelten die Regelungen aus der aktuellen Corona Verordnung des Landes Niedersachsens:

Besucher*innen können zu den bekannten Öffnungszeiten (dienstags bis sonntags 10 – 17 Uhr) die Ausstellung besuchen. Eine Anmeldung und ein negativer Testnachweis sind nicht erforderlich.

Der Innenbereich des Cafés ist an den Wochenenden geöffnet.

Beim Besuch müssen wir Sie bitten, Ihre Kontaktdaten zu hinterlegen (für den Zweck der möglichen Nachverfolgung).

Während des Aufenthaltes in den Ausstellungsräumen und des Cafés sind die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Abstand, medizinische Schutzmaske und Händedesinfektion einzuhalten.

 

 

23.05.2021 – 05.09.2021 Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919

In Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz widmet sich das Ausstellungszentrum Gut Altenkamp in der ersten Ausstellung des Jahres Künstlerinnen und ihrem Kamp um Sichtbarkeit im 19. Jahrhundert.

Erst seit dem Frühjahr 1919 konnten die ersten Künstlerinnen ein reguläres Studium an der Akademie der Künste zu Berlin, der heutigen Universität der Künste, aufnehmen. Doch ungeachtet aller Widrigkeiten gab es schon zuvor zahlreiche Künstlerinnen, von denen heute viele in Vergessenheit geraten sind. Daher richtet sich der Blick in dieser Ausstellung auf jene Malerinnen und Bildhauerinnen, die es schon vor 1919 in die Kunstöffentlichkeit geschafft und deren Werke Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben.  Zudem zeigt die Ausstellung den Kampf um Sichtbarkeit dieser Künstlerinnen in einem vorwiegenden männlichen Kunstbetrieb auf.

Die Ausstellung zeigt fast 60 malerische und bildhauerische Werke aus 140 Schaffensjahren. Darunter bekannte Größen wie Caroline Bardua, Käthe Kollwitz oder Paula Modersohn-Becker. Andere Werke aus dem Bestand der Nationalgalerie werden das erste Mal außerhalb Berlins zu sehen sein, so die Werke der in Paris erfolgreichen Salonmalerin Friedrike O’Connell oder der früh verstorbenen Landschaftsmalerin Marie von Parmentier. Darüber hinaus werden Skulpturen und Plastiken von Julie Genthe und der international erfolgreichen Tierplastikerin René Sintenis sowie der norwegischen Bildhauerin Ambrosia Tønnesen präsentiert. In ihrer Vielfalt leisteten die Künstlerinnen einen wesentlichen Beitrag zum Kunstgeschehen ihrer Zeit.

 

 

 

Gut Altenkamp

Reichhaltig ausgestattet und künstlerisch effektvoll durchgeformt schuf der Architekt Peter Pictorius das Herrenhaus Altenkamp 1728-1732 im holländisch-norddeutschen Barockstil mit einem imposantem Lustgarten als Sitz für den emsländischen Drosten.

Nach dem Erwerb 1981 und der Renovierung des Baudenkmals durch die Stadt Papenburg dienen die repräsentativen Räume als überregionales Ausstellungszentrum für kultur- und kunsthistorisch herausragende Ausstellungen.

Kontakt

Ausstellungszentrum Gut Altenkamp
Am Altenkamp 1
26871 Aschendorf
Telefon:
04962/6505 oder 04961/82340
gut-altenkamp@papenburg.de 
Facebook

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr
Montags geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 €
Auszubildende, Studenten: 3,50 €
Kinder 1,50 €

Anfahrt

Freundeskreis
Gut Altenkamp

Für das Gut Altenkamp kann sich Papenburg glücklich schätzen, einen engagierten Verein zu haben, der die Ausstellungen tatkräftig unterstützt: Den Freundeskreis Gut Altenkamp.