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Iphigenie auf Tauris

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
Familientragödie, Rachepläne und die Hoffnung auf Versöhnung. Iphigenie, vom Vater geopfert, von der Göttin Diana errettet, lebt als ewige Fremde und Priesterin auf Tauris. König Thoas, Herrscher auf Tauris, will sie heiraten. Um Iphigenie in die Enge zu treiben, führt Thoas wieder Menschenopfer ein – für Iphigenie eine Grausamkeit. Als sich dann auch noch herausstellt, dass unter den ersten beiden Menschenopfern ihr Bruder Orest ist, versucht sie, in Thoas Mitgefühl und Menschlichkeit zu erwecken, um in ihre Heimat zurückkehren zu können.

„Der Zweifel ist‘s, der Gutes böse macht. Bedenke nicht; gewähre, wie du fühlst.“

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