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Beteiligung für das integrierte Stadtentwicklungskonzept Untenende gestartet

Besondere Zeiten fordern kreative Maßnahmen

Bürgermeister Jan Peter Bechtluft und Stadtbaurat Jürgen Rautenberg freuen sich, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit für das integrierte Stadtentwicklungskonzept in den schwierigen Zeiten der Corona-Krise gestartet werden konnte. Das Plangebiet umfasst das Papenburger Zentrum entlang des Hauptkanals - angefangen vom Bahnhof und Eisenbahndock bis zum sogenannten „Ovali“ – dem Kreisverkehrsplatz Russelstraße/Hauptkanal/Hermann-Lange-Straße.

Gestartet wurde die Online Befragung, an der alle teilnehmen können, über den Link www.umfrageonline.com/s/zukunftswerkstatt_untenende . Zudem gibt es die Möglichkeit Planunterlagen im Anbau des Papenburger Rathauses einzusehen. Dort können auch Vorschläge und Stellungnahmen eingeworfen werden. Geöffnet ist von Montag bis Donnerstag, 8 - 16 Uhr, sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Die Vorschläge können bis einschließlich 3. April eingereicht werden.

Fachbereichsleiter Christian Strentzsch erwartet, dass sich Stellungnahmen und Vorschläge auf das Plangebiet beziehen werden: „Weil die vorbereitende Untersuchung vom beauftragten Planungsbüro Sweco nur für Plangebiet durchgeführt wird, sollten sich auch Stellungnahmen darauf beziehen. Natürlich nehmen wir alle Vorschläge und Anregungen entgegen. Es können aber nur die berücksichtigt werden, die sich auf die jetzige Planungsaufgabe beziehen." Christian Strentzsch und sein Team im Fachbereich Planen und Umwelt stehen unter der Rufnummer 04961- 82 256 und der Email christian.strentzsch@papenburg.de  zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen.

„Gerade jetzt ist es wichtig, zukunftsweisende Projekte in der Stadt anzugehen", ist sich Bürgermeister Jan Peter Bechtluft sicher. „Bei der Auslegung halten wir die geforderten Standards an Gesundheitsschutz und Hygiene ein. Trotzdem bitten wir die Bürger vor allem die elektronischen Medien, Email und Telefon zu nutzen." Von einer großen öffentlichen Veranstaltung wurde abgesehen. Bei der Auslegung im gläsernen Vorraum des früheren Treppenhauses werden die Bürger jetzt gebeten, einzeln einzutreten.

Stadtbaurat Jürgen Rautenberg ergänzt, dass dieses Planungsprojekt auch deshalb fortzusetzen ist, weil es helfen kann, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern: „Es gibt viele Immobilien entlang des Hauptkanals, die von Leerständen bedroht sind, wie etwa das Ems-Center. In einer ersten Arbeitskreisrunde mit verschiedenen Akteuren aus dem Plangebiet wurde deutlich, dass wir ein Ziel brauchen, wohin sich die zentralen Lagen am Hauptkanal entwickeln sollen. Für die Maßnahmen, die dann nötig sind, brauchen wir Mittel."

Gemeinsam sind sich Jan Peter Bechtluft, Jürgen Rautenberg und Christian Strentzsch einig, dass eine große Beteiligung, vor allem bei der Online-Befragung, entscheidend zum Erfolg dieses Planungsprozesses beitragen wird.

Ein Video zu dem Thema finden Sie hier.