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Feuerwehren starten Dienstbetrieb nach Corona-Pause

Nach rund drei Monaten zeigt sich am Dienstagabend wieder Betriebsamkeit in den drei Papenburger Feuerwehrhäusern: Nach der „Zwangspause“ findet Ende Juni erstmals wieder ein Dienstabend bei der Feuerwehr statt.

Bereits seit Ende Mai trifft sich die Fachgruppe Wasserrettung der Papenburger Feuerwehr wieder zum Ausbildungs- und Tauchdienst.

„Nachdem das öffentliche Leben in Niedersachsen langsam wieder hochfährt, können auch die Feuerwehren nach der coronabedingten Zwangspause wieder starten“, zeigt sich Stadtbrandmeister Josef Pieper erleichtert. „Nach Erstellung eines umfangreichen Hygienekonzeptes und einigen organisatorischen Regelungen wollen wir den Ausbildungsdienst für unsere Einsatzkräfte wieder aufnehmen“. So wird in den Feuerwehrhäusern die Abstandsregel großgeschrieben, Ausbildung an Fahrzeugen und Gerätschaften findet in getrennten Kleingruppen statt. Viele Feuerwehrleute haben sich in den letzten Tagen außerdem die Corona-Warn-App auf ihren privaten Smartphones installiert, um bei einem eventuellen Infektionsfall die Meldeketten möglichst kurz zu halten.

Stadtbrandmeister Pieper und sein Stadtkommando betonen, dass die Einsatzbereitschaft und Motivation der rund 170 freiwilligen Einsatzkräfte in Papenburg jederzeit gewährleistet ist. „Insbesondere der Moorbrand Ende April an der Papenburger Birkenallee hat uns vor Augen geführt, dass auf die Feuerwehr auch in Coronazeiten Verlass ist“, betont Pieper. Während des Moorbrandes waren teilweise mehrere hundert Feuerwehrleute aus dem gesamten Emsland im Einsatz.

„Für uns beginnt nun auch die viel zitierte neue Normalität: Das Tragen von Masken während des Übungsdienstes, das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln ist für uns alle noch eine Herausforderung, aber auch diese werden wir in den nächsten Wochen meistern“, ist sich Pieper sicher.