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Schulverbund Untenende gegründet

Am Donnerstagnachmittag haben die Grundschulen Dieckhausschule, Kirchschule, Mittelkanalschule und Mühlenschule den Untenender Schulverbund gegründet. Dazu trafen sich die Schulleitungen im historischen Ratssaal im Papenburger Rathaus, um die Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen.

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch die Schulleiter/-innen der Grundschulen wurde der Schulverbund offiziell gegründet. Beteiligt waren (stehend, von links): Bürgermeisterin Vanessa Gattung, Erster Kreisrat Martin Gerenkamp, Karen Mull, Erster Stadtrat Hermann Wessels, sowie die Vertreter*innen der Grundschulen (sitzend, von links): Jens Walker (Mittelkanalschule), Christina Schepers (Dieckhausschule), Bettina Okken (Mühlenschule), Stefan Eichholz (Kirchschule) und Johanna Schepers (Kirchschule).

Mit dabei waren Vertreter der Stadt Papenburg, des Landkreises Emsland und des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung. „Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.“ Mit diesem mongolischen Sprichwort wird die Kooperationsvereinbarung der beteiligten Schulen eingeleitet.  Die vier Grundschulen wollen sich gegenseitig unterstützen, vertrauensvoll kooperieren und somit langfristig gemeinsame pädagogische Ziele und Vorhaben verwirklichen, um nachhaltiger „Knoten zu knüpfen“. Damit sollen die Qualität von Unterricht und Schulleben gesichert und weiter optimiert werden. Über den Zusammenschluss der Schulen zum Schulverbund freut sich Bürgermeisterin Vanessa Gattung ganz besonders. Im Zusammenschluss zeigt sich, dass allen daran gelegen ist, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen, um auch hinsichtlich des Fachkräftemangels Synergieeffekte zu nutzen.

Das unterstrich auch Erster Kreisrat Martin Gerenkamp, der als Vertreter des Landkreises Emsland und gleichzeitig der Bildungsregion Emsland an der Veranstaltung teilnahm. Er gratuliert den Schulen zu diesem Schritt und wünscht ihnen, dass die Verknüpfungen Früchte tragen und der Schulverbund stetig mit Leben gefüllt wird. Der Vernetzungsgedanke unter den Schulen wird auch in der Bildungsregion Emsland ganz besonders gefördert. Verschiedene Schultypen sollen sich austauschen, miteinander kooperieren und so mit einem abgestimmten Angebot den Übergang für Kinder und Jugendliche erleichtern.

Karen Mull vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung freut sich, dass es nun neben dem Schulverbund in Aschendorf und der Bildungslandschaft Obenende künftig auch am Papenburger Untenende einen Schulverbund geben wird. Sie ist sich sicher, dass der Schulverbund Untenende die auch vorher schon sichergestellte Qualität in den Schulen weiter voranbringt, ohne dass das Alleinstellungsmerkmal der einzelnen Schulen verloren geht.

Die vier kooperierenden Grundschulen wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und Informationen sowie Angebote untereinander austauschen. Das reduziert den Aufwand für die Beteiligten und alle profitieren voneinander. Nicht jede Schule muss in allen Bereichen das Rad neu erfinden und es ermöglicht den Blick über den Tellerrand.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages waren sich alle Beteiligten einig, dass dies ein wichtiger und richtiger Schritt für das Papenburger Untenende ist.