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Besuch von niederländischen Studierenden in Papenburg: „Ein Zeichen starker internationaler Zusammenarbeit“

Am Freitag, den 19. Januar, empfingen Bürgermeisterin Vanessa Gattung und der Erste Stadtrat Hermann Wessels eine Gruppe von Studierenden des Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) zusammen mit Dr. Harald Orfgen, Leiter der Papenburger Außenstelle der University of Groningen North West Germany (UGNWG), in Papenburg auf der Brigg Friederike. Der Empfang hatte das Ziel, die Kooperation des Marien Hospitals mit den niederländischen Nachbarn zu würdigen.

Bürgermeisterin Vanessa Gattung empfing mit dem Ersten Stadt Hermann Wessels (hintere Reihe) die Studentinnen Laura van der Beek, Suze Wiede und Flool Wenemars sowie Dr. Harald Orfgen, Leiter der Papenburger Außenstelle der University of Groningen North West Germany (UGNWG), auf der Brigg Friederike.

Gattung und Wessels kamen mit den Studierenden über Papenburg ins Gespräch. Der Erste Stadtrat, der viele Jahre in den Niederlanden arbeitete, erzählte auf Niederländisch, wie die Hochschullandschaft um Papenburg strukturiert ist. Bürgermeisterin Vanessa Gattung betonte im Gespräch die Bedeutung der internationalen Kooperation: „Dieses Praktikumsangebot ist ein Zeichen starker internationaler Zusammenarbeit zwischen unserem Krankenhaus und unseren Nachbarn in den Niederlanden. Mein besonderer Dank gilt dem Marien Hospital und Herrn Orfgen für ihre engagierte Arbeit, die diesen Austausch möglich macht.“

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben bereits sieben Studierende aus den Niederlanden ein Praktikum im Marien Hospital absolviert. Im aktuellen Semester sind weitere 10 bis 15 Studierende für das Programm angemeldet. Bis zum Frühjahr 2024 wird die Zahl der teilnehmenden Studierenden voraussichtlich auf insgesamt 220 ansteigen. Harald Orfgen betonte das Ziel, in ein paar Jahren 300 hospitierte Studierende in Papenburg begrüßt zu haben. 

Der verantwortliche Studienleiter der Bachelorphase des UMCG bezeichnete es als das begehrteste Praktikum im gesamten Studiengang, da die Studierenden zu Beginn des Studiums erste Praxiserfahrungen sammeln können. Die drei Studierenden Flool Wenemars, Suze Wiede und Laura van der Beek konnten so in ihrem 58 Stunden Praktikum Einblicke in die Kardiologie, Gynäkologie, Chirurgie und Pädiatrie erhalten sowie auf der Pflegestation die Arbeit der Pflegekräfte kennenlernen. Sie erzählten außerdem von ihrer Zeit in der Notaufnahme und beim Malteser Hilfsdienst, wodurch sie einen umfassenden Eindruck der Arbeit des Papenburger Krankenhauses erhielten. Die sprachlichen Hindernisse spielten in dieser Zeit keine Rolle. Die Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus freuten sich über die Unterstützung und den Besuch der Studentinnen.

Die Studierenden machten sich nach dem Empfang auf den Weg zu ihrer abschließenden Reflexion des Praktikums und reisten anschließend wieder zurück zu ihrem Studienort Groningen.