file:current:title

„Der Masterplan ist ein richtiger und wichtiger Schritt“

Als richtungsweisend bezeichnete Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft am Dienstag die Unterzeichnung des „Masterplan Ems 2050“ durch das Land Niedersachsen, die Kreise Leer und Emsland, die Stadt Emden, die Meyer Werft und zahlreiche Umweltschutzverbände.

„Das ist ein richtiger und ein wichtiger Schritt. Die Überführung der Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft muss sichergestellt werden.“ Die Bemühungen, dieses im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes umzusetzen, seien darum zu unterstützen. „Hier kann es nur miteinander gehen. Wir freuen uns, dass ein grundlegender Rahmenvertrag zu dieser Problematik ausgearbeitet wird.“

 

Dauerhafte Nutzung der Ems wichtig

Papenburgs Bürgermeister betont dabei insbesondere die Bedeutung der Werft für das gesamte nördliche Emsland und das südliche Ostfriesland. „Mehr als zehntausend Arbeitsplätze hängen in der Region direkt oder indirekt an der Werft. Hier muss es in Zukunft Planungssicherheit geben.“ Darum seien die dauerhafte Nutzung der Bundeswasserstraße Ems in Verbindung mit der zuverlässigen Erreichbarkeit des Papenburger See- und Binnenhafens die zentralen Faktoren. „Nur wenn die Werft und die Betriebe im Hafen auch weiterhin die Weltmeere erreichen, können die Jobs in unserer Stadt erhalten bleiben.“

 

"Hoffen weiterhin auf positive Nachrichten"

Die gute Nachricht, dass nun alle Interessensvertreter den „Masterplan Ems 2050“ unterstützen, reihe sich ein in die positiven Botschaften der vergangenen Wochen. „Der Besuch von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am vergangenen Freitag und der Standortsicherungsvertrag mit dem Land Niedersachsen am Donnerstag vorvergangener Woche zeigen, dass die Werft ihrer sozialen Verantwortung nachkommt. Wenn jetzt gemeinsam auch die Zukunft der Ems ins Visier genommen wird, kann das für uns alle nur von Vorteil sein“, sagte Bechtluft. „Wir hoffen, dass es mit den positiven Nachrichten für den Hafen- und Werftstandort Papenburg auch in Zukunft so weitergeht.“