file:current:title

Ausschuss einstimmig für „Grand Voyage Diner“ auf Gut Altenkamp

So soll das „Projection Mapping“ in etwa aussehen, mit dem die Geschichte des Gutes Altenkamp in bewegten Bildern an die Fassade geworfen wird. Stattfinden soll das „Grand Voyage Diner“ vom 14. bis 16. September.

„So etwas hat es in Papenburg noch nicht gegeben“, begann Papenburgs Kulturreferent Ansgar Ahlers seine Vorstellung des neuen Projekts „Grand Voyage Diner“, das im Herbst auf Gut Altenkamp stattfinden soll.

 

Auf großes Interesse stieß Ahlers bei den Mitgliedern des städtischen Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturausschusses, der über das Projekt abstimmen sollte und dies am Ende auch mit einem einstimmigen Votum tat. „Das ,Grand Voyage Diner‘ wird vom 14. bis zum 16. September im und rund um das barocke Herrenhaus in Aschendorf durchgeführt und soll der Höhepunkt des Veranstaltungsjahrs auf Gut Altenkamp werden.“ Das sah auch der Ausschuss so und bewilligte den Gesamtetat für die Veranstaltung in Höhe von 55.000 Euro.

 

Zeitreise durch die Geschichte 

„Beim Grand Voyage Diner nehmen wir die Besucher auf Gut Altenkamp mit auf eine buchstäbliche Zeitreise durch die Geschichte des Gebäudes“, erläuterte Ahlers. „Dabei beginnen wir mit dem Bau des Gutes selbst und starten im Keller. Über die prächtigen Wandmalereien im Obergeschoss geht es dann ins Esszimmer und schließlich in den Garten, wo es dann ein barockes Diner geben wird.“ Dabei werde die Veranstaltung kein klassischer Rundgang, sondern in jedem der Räume werden Schauspieler mit szenischen Darstellungen die jeweiligen Epochenschritte des Gutes Altenkamp hautnah für die Besucher nachspielen. „So wird das ,Grand Voyage Diner‘ wirklich zu einer Reise durch die Zeit, die man intensiv miterleben kann“, schwärmte Ahlers. Enden soll die Veranstaltung dann mit einem großen „Knalleffekt“ im Barockgarten. „Beim barocken Diner zuvor soll übrigens mit einem ,Projection Mapping‘ die Geschichte des Gutes Altenkamp großflächig an die Fassade geworfen werden. Das wird ein Hingucker, den es so in unserer Stadt noch nicht gegeben hat“, sagte Ahlers zum Abschluss.

Ein Interview mit Ansgar Ahlers zu diesem Thema sehen Sie hier.