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Fairtrade Stadt Papenburg

In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Fairtrade Städte fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.

Der Faire Handel will die Arbeits-und Lebenssituation der Menschen am Anfang der Lieferkette verbessern. Durch verlässliche Bedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für Benachteiligte, leistet der faire Handel seinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.

Papenburgs Weg zur Fairtrade Stadt begann mit einem einstimmigen Beschluss des Rates am 21.06.2018.

Steuerungsgruppe

Am 17.01.2019 bildete sich eine Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur Fairtrade Stadt die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Der Steuerungsgruppe gelang es, die bereits bestehenden Unterstützer des fairen Handels zu koordinieren, neue Anbieter zu überzeugen und die erforderliche Bewerbung zu erarbeiten.

Am 23.01.2020 erhielt die Stadt Papenburg vom Verein TransFair die Urkunde und ist offiziell die 668 Fairtrade Stadt in Deutschland.

Kriterien

Für den Titel Fairtrade Stadt müssen nachweislich fünf Kriterien gegeben sein, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln:

  1. Es liegt ein Ratsbeschluss vor, als Stadt den Titel Fairtrade- Town anzustreben und den fairen Handel zu unterstützen. Bei allen öffentlichen Sitzungen sowie im Büro des Bürgermeisters wird Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet.

    Der Ratsbeschluss erfolgte am 21.06.2018.

  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade- Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Die Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

    Die Steuerungsgruppe konstituierte sich am 17.01.2019, sie setzt sich zusammen aus 3 Vertretern der Zivilgesellschaft, 2 Vertretern der Politik, 1 Vertreter der Wirtschaft und 2 Vertretern der Verwaltung.

  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants verkauft bzw. ausgeschenkt. Für Papenburg sind mindestens acht Einzelhandelsgeschäfte und vier Gastronomiebetriebe erforderlich.

    Die teilnehmenden Unterstützer sind hier ersichtlich.

  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade  Produkte verwendet und Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.

    Schule: www.bbs-papenburg.de
    Kirchengemeinde: www.antonius-info.de
    Vereine: www.seniorenbeirat-papenburg oder https://www.facebook.com/burgerzentrum.ambethlehem

  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade- Town. Es sind mindestens vier Artikel pro Jahr gefordert. Hier zählen nicht nur die Printmedien, sondern auch Artikel auf der städtischen Homepage und auf Facebook.

Die Titelernennung wird für zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

Die Steuerungsgruppe lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein mitzumachen, mehr fair gehandelte Produkte zu kaufen und dafür zu werben.

„Machen Sie mit und setzen Sie ein Zeichen für den Fairen Handel!“

Ihr Ansprechpartner
Merkel, Tatjana
Fachbereich Soziales/Jugend/Schulen/Sport (A2)
home Zimmer: abweichende Besuchsadresse: Kirchstraße 7, Papenburg
phone 04961 82214
print 04961 8259315
email E-Mail schreiben

Weitere Informationen: